Was ist Psychomotorik?
 
   


Psychomotorik ist eine Entwicklungsförderung, die seelische und motorische Aspekte miteinbezieht.
Ihr Ziel ist, dass sich das Kind zu einer positiven und eigenständigen Persönlichkeit entwickeln kann.

Es geht in der Psychomotorik nicht um Leistung oder Defizite, sondern um die Stärken eines jeden und um das Angenommensein in seiner Eigenart, sowie Freude an der Bewegung und somit auch am Sein.

Ein positives Körperbewusstsein ist Voraussetzung für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung.

Die Psychomotorik gibt Anregungen für den Aufbau einer positiven Körper- und Selbstwahrnehmung, die zu einer Verbesserung des Körpergebrauchs und der Körperkontrolle führen.

Somit zielt die psychomotorische Erziehung auf die ganzheitliche Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.

Durch Erfahrungen anhand kreativer und selbständiger Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, mit anderen Kindern sowie mit verschiedenen Materialien erwerben die Kinder folgende Basiskompetenzen:

SACHKOMPETENZ

d.h. sich an die Umwelt mit ihren Materialien, Geräten und Hindernissen anzupassen und mit ihr kreativ umzugehen.
Beispiel: Ein Kind lernt Dinge zweckzuentfremden;
Tisch = Höhle, etc..

ICH-KOMPETENZ

d.h. sich selbst und seinen Körper zu erfahren und zu erleben. Das ist Voraussetzung für seelische und körperliche Entwicklung!

SOZIALKOMPETENZ

d.h. mit anderen Personen in Kommunikation zu treten; Bedürfnisse anderer zu akzeptieren, jedoch auch eigene Bedürfnisse einzubringen.